Gregor Schneider zeigt verstörende Einblicke im Schloss Bellevue

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 16. Juni 2026
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Aktuell ist Gregor Schneider beteiligt an einer Gruppenausstellung in Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten. Weil das Gebäude in den kommenden Jahren saniert wird, bot sich die Gelegenheit, die leere Residenz des Staatsoberhauptes zum Schaufenster der Gegenwartskunst zu machen. Bei der Schau »Freiraum Kunst. Akademie der Künste goes Bellevue« zeigt Gregor Schneider unter anderem Videos seiner Arbeit »Geburtshaus Goebbels, Odenkirchener Str. 202, Rheydt, 2014«. Für den Herbst plant der Professor der Kunstakademie Düsseldorf einen Solo-Auftritt in der Kunsthalle Düsseldorf (17. Oktober bis 17. Januar 2027). Anlass ist das 40. Jubiläum seines Lebenswerks »Haus u r«. Obwohl Schneiders Chef-d’œuvre, gewidmet seiner kreativen Initialzündung im Elternhaus in Mönchengladbach-Rheydt, unzählige Male Referenzpunkt von Ausstellungen gewesen ist, erwartet die Besucher am Grabbeplatz etwas Neues: »Das Haus u r«, sagt der Künstler, »wird bis heute kontinuierlich weiterentwickelt.«

Talk bei der Phil.Cologne: Jacques Tilly und Jürgen Becker wissen, was Satire alles darf

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 15. Juni 2026
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Wegen seiner Putin-kritischen Karnevalswagen wurde Jacques Tilly unlängst von Russland in Abwesenheit zu mehrjähriger Haft verurteilt. Bei der Phil.Cologne sprachen der Düsseldorfer Bildhauer Tilly und der Kölner Kabarettist Jürgen Becker über die immer aktuelle Frage, was Satire darf.

Ausstellung in Düsseldorf: Der Traum von der perfekten Schönheit

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 5. Juni 2026
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Was sind die Konsequenzen der digitalen Revolution für die Gegenwartskunst? Die Schau »Leben nach Microsoft« in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (AWK) liefert Antworten. Überwachungstechnologie spielt dabei eine herausragende Rolle.

Street Art in Wuppertal: Wo die Malerei auf den Wänden tanzt

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 5. Juni 2026
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Street Art hat Wuppertal zum Hotspot derer gemacht, die nach Trends in Kunst und Lifestyle Ausschau halten. 50 Murals verwandeln die Stadt in eine Open-Air-Galerie der Malerei. Die Tanzlegende Pina Bausch spielt dabei eine zentrale Rolle.

Kunsthalle Düsseldorf: Monets Seerosen für das 21. Jahrhundert

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 3. Juni 2026
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Eigentlich sollte die Kunsthalle wegen einer Sanierung dichtmachen. Weil die Baumaßnahme verschoben wurde, mussten die Ausstellungsmacher improvisieren. Mit »Work in Progress« schufen sie ein Experimentierfeld für zeitgenössische Wandmalerei. Navot Miller, Rosilene Luduvico, Federico Herrero, Stefan Marx und Joëlle Dubois, die nacheinander die leeren Wände der Kunsthalle bemalen, nehmen keinerlei Anstoß daran, dass ihre Bilder nach nur einem Monat wieder übertüncht werden. Im Gegenteil: Die Vier-Wochen-Frist ist Teil des Konzepts.

Kunsthalle unterwegs: Bildschönes Exil im Malkastenpark

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 31. Mai 2026
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Weil das Quartier am Grabbeplatz wegen einer Gebäudesanierung längere Zeit geschlossen werden sollte, machte sich die Kunsthalle Düsseldorf auf die Suche nach alternativen Spielorten. Im Park des Künstlervereins Malkasten wird nun die Skulpturenschau »Ecologies in Motion« präsentiert.

Helene Fischer in Hamburg: »Heute Nacht« macht die Kunsthalle zum Dancefloor

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 30. Mai 2026
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Mit ihren Konzerten füllt sie mühelos Fußballstadien. Als Bühne des Videos zu ihrem neuen Song »Heute Nacht« wählte Helene Fischer jedoch einen anderen, vergleichsweise exotischen Ort. Die »Queen of Schlager« (»The Guardian«) machte die Hamburger Kunsthalle zum Dancefloor. Das Lied ist gleichsam die Hymne für ihre große »360° Stadion Tour 2026«, die im Juni startet. »Heute Nacht« ist eine Feier des Lebens und der Liebe – das gilt auch für das Musikvideo. In Szene gesetzt wurde es mit derart viel Dynamik, dass die Gemälde beinahe zu beben beginnen. Atemlos durchs Museum. Obwohl der Kunst hier nur eine Nebenrolle zugestanden wird, ist sie mehr als Kulisse. Tänzerisch taucht Helene Fischer in die Atmosphäre des Museumsbaus ein und verschmilzt so für 2:40 Minuten mit der Aura der Architektur.

Drehscheibe der Kunst, Ort der Begegnung

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 29. Mai 2026
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Die neue Kunsthalle BRUSK in Brügge bringt zeitgenössische Dynamik in das mittelalterliche UNESCO-Weltkulturerbe. Zur Eröffnung locken zwei Sonderausstellungen – die eine kulturhistorisch ausgerichtet, die andere dicht am digitalen Puls der Gegenwart. – Advertorial im Auftrag von Visit Bruges.

Vom Bett bis zum Zigarettentöter: Der Gestaltungswille der Brücke-Künstler erstreckte sich auf die ganze Lebenswelt

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 28. Mai 2026
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Eine einladende Schlafstatt stellt man sich anders vor: Das Bett, das Ernst Ludwig Kirchner 1919 für seine Lebensgefährtin Erna Schilling schuf, besticht durch skulpturale Qualitäten, nicht durch Liegekomfort. Das Paradestück expressionistischer Skulptur steht im Mittelpunkt der rund 170 Werke, mit denen die Schau »Kunst Hand Werk Brücke« die alltagstauglichen Facetten im Werk jener Künstler würdigt, die in erster Linie wegen ihrer Malerei und Grafik berühmt sind. Vom Korsett der Hochkunst freilich mochten sich die Brücke-Gründer nicht einengen lassen. Das wundert kaum, blickt man zurück auf die Anfänge von Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff. Alle vier studierten Architektur, als sie 1905 in Dresden die Brücke aus der Taufe hoben. Das Denken in funktionalen Zusammenhängen war ihnen in die Wiege gelegt.

Trip ins Medien-Wunderland

Erschienen in: {mb_texte_texte_erschienen-in} | 28. Mai 2026
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Im K21 zeigt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf die erste Einzelausstellung von Jon Rafman in einem deutschen Museum. Im Untergeschoss inszeniert der Kanadier eine Achterbahnfahrt durch die Mediengeschichte.