Vom 17. bis 19. April wird das Areal Böhler wieder zum Schauplatz der Art Düsseldorf: Knapp 120 Aussteller aus 22 Ländern bespielen die Hallen des ehemaligen Stahlwerks. Mit drei Themenschwerpunkten, zu denen die Galerien passende Arbeiten vorschlagen konnten, wagt Gilles Neiens, der neue künstlerische Leiter der Messe, ein Experiment. »Cosmic Feel – Kunst als Resonanzraum«, »Panic Attack – Angst als Spiegel der Gegenwart« und das Japan-Special »Ōjigi – Eine Geste der Begegnung« – diese Segmente markieren innerhalb der Art Düsseldorf kleine Themenpräsentationen.
Köln, die Hauptstadt der Interimslösungen
Link zur OriginalveröffentlichungDas neue Migrationsmuseum Selma sollte in zwei leerstehenden Industriehallen im Kölner Stadtteil Kalk Einzug halten. Weil das Bauvorhaben den Kostenrahmen sprengt, wurde es ad acta gelegt. Nun will Köln das Selma im Kulturzentrum am Neumarkt einquartieren. Dort gibt es allerdings schon zwei Museen.
Mischa Kuball im Depot des Filmmuseums Düsseldorf: Das Höhlengleichnis spielt in Unterbilk
Link zur OriginalveröffentlichungAls Professor an der Kölner Kunsthochschule für Medien hat sich Mischa Kuball soeben in den Ruhestand verabschiedet. Wer glaubt, der Düsseldorfer Künstler (Jahrgang 1959) schalte nun einen Gang zurück, der irrt. In Sachen Kunst kennt Kuball kein Tempolimit. Der aktuelle Beweis für seinen ungezügelten kreativen Tatendrang ist derzeit im Depot des Filmmuseums Düsseldorf zu erleben. Die Ausstellung »archiv // archiv« macht das weitläufige Magazin in der Benzenbergstraße in Unterbilk zu einer Zone, in der Zeugnisse der Filmgeschichte und zeitgenössische Kunst eine produktive Allianz eingehen.
Rebecca Horn im Skulpturenpark Waldfrieden: Bewegt und bewegend
Link zur OriginalveröffentlichungDer Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden präsentiert eine Werkübersicht zu Rebecca Horn. »Emotion in Motion« vereint 14 kinetische Skulpturen der 2024 verstorbenen Bildhauerin. Anrührende Innenansichten aus dem Maschinenraum der Kunst.
Der Herzschlag der Maschinen
Link zur OriginalveröffentlichungDer Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal feiert die vor zwei Jahren verstorbene Bildhauerin Rebecca Horn mit einer Werkübersicht, die sich über alle drei Ausstellungspavillons erstreckt. Bewegung ist der Motor ihrer Kunst.
Den Rhythmus der Natur im Museum erfahren
Link zur Originalveröffentlichung1951 ging das Museum Morsbroich in Leverkusen an den Start – als erstes neu gegründetes Haus für Gegenwartskunst in der jungen Bundesrepublik leistete die städtische Institution in der Nachkriegszeit Pionierdienste. Fortan wurde in dem barocken Lustschloss die Lust aufs Zeitgenössische geweckt. Zum 75-jährigen Jubiläum beschwört eine naturverbundene Sonderausstellung die Kunst als heilsame Kraft, um dem hektischen Alltag zu entfliehen.
Günther Uecker: Die Verletzlichkeit der Welt
Link zur OriginalveröffentlichungDas Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen präsentiert die erste posthum konzipierte Werkschau von Günther Uecker. Sie beleuchtet mit rund 45 Arbeiten das existenzielle Leitmotiv der Verletzlichkeit. Der Rundgang, den die Kuratorin Jutta Mattern unter Aufbietung zahlreicher prominenter Nagelobjekte, aber auch selten gezeigter Arbeiten aus dem Nachlass des Künstlers zusammengestellt hat, folgt keiner rigiden Chronologie. Als gemeinsamer Nenner der Schau lässt sich am ehesten Günther Ueckers Diktum von der »Verletzbarkeit des Menschen durch den Menschen« zugrunde legen.
Sanierungsdesaster am Grabbeplatz
Link zur OriginalveröffentlichungWeil der Zahn der Zeit am Betonbau der Kunsthalle Düsseldorf besonders erbarmungslos genagt hat, ist eine Generalüberholung überfällig. In diesem Sommer sollte dafür der Startschuss fallen. Die kurzfristige Verschiebung durch die Landeshauptstadt stellt die Benutzer des Gebäudes vor gravierende Probleme.
Mischa Kuball: Von der Straße ins Archiv
Link zur OriginalveröffentlichungDen Graben zwischen öffentlichem Raum und den abgeschirmten Bezirken der Kunstvermittlung überwinden, das hat sich Mischa Kuball auf die Fahnen geschrieben. Im Baukunstarchiv NRW in Dortmund macht der Düsseldorfer Künstler die Probe aufs Exempel.
Neue Ausstellung im KAI 10: Ein Atlas der fantastischen Welten
Link zur OriginalveröffentlichungEine Ausstellung der Düsseldorfer Kai 10 | Arthena Foundation präsentiert Werke von neun Gegenwartskünstlern, die fasziniert sind von Landkarten. Im Zentrum ihrer „Uncertain Maps“ steht nicht topografische Verlässlichkeit, sondern die Erfindung fantasiereicher Parallelwelten.