Texte, die in Zeitungen und Zeitschriften erschienen sind

Texte
Diese Auswahl versammelt eine Reihe meiner Artikel, erschienen unter anderem im Magazin »kultur.west«, der »Neuen Zürcher Zeitung«, »Kunstforum International«, »Monopol« dem »boesner Kunstportal« und der »Rheinischen Post«. Kunst, Architektur und Design, Kultur und Geschichte bilden den Schwerpunkt.
Der spanisch-schweizerische Architekt Santiago Calatrava drückt Gebäuden in aller Welt seinen betont künstlerischen Stempel auf und sorgt dafür, dass sie dennoch funktionieren. Der Artikel stellt sechs Werke vor, die fast zu schön sind, um einen Zweck zu erfüllen.
Wie man sich bettet, so liest man: Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité (bmm) ergründet »Das Krankenbett und die Welt im Liegen« in Form einer weitgespannten Ausstellung. Literatur und Kunst sind wesentlicher Bestandteil der »Horizontal«-Tour. Historische Objekte, Fotografien, Kunstwerke, Archivmaterialien oder Zitate von notorisch Bettlägerigen lassen sich im bmm in Hülle und Fülle entdecken. Das Bett als literarische Brutstätte, hierfür sind Marcel Proust, Mark Twain und Truman Capote die prominentesten Gewährsleute. Auch aus der Kunst ist es als Leit- und Leidmotiv nicht wegzudenken.
Sein Gemälde »Der Ursprung der Welt«, die Detailansicht einer behaarten Vulva, ist eines der berühmtesten Skandalbilder der Kunstgeschichte. Dass Gustave Courbet die Provokation nicht scheute und dennoch kein Provokateur war, beweist das Essener Museum Folkwang mit einer großen Werkübersicht.
Die »Fridamania«, die in London wegen der großen Tate-Ausstellung »Frida: The Making of an Icon« ausgebrochen ist, befeuert Madonna mit einem Video. Mit einer Homestory, die »Vogue« in ihrem Londoner Haus gedreht hat, öffnet die »Queen of Pop« dem Voyeurismus Tür und Tor. Bei der zehnminütigen Hausbesichtigung präsentiert Madonna auch ihre Kunstsammlung. Die Hauptrolle spielen dabei zwei Gemälde ihres Langzeitidols Frida Kahlo. Sie markieren die Glanzpunkte eines Kuriositätenkabinetts, das in gewisser Weise an die krausen Wunderkammern der Renaissance und des Barock anknüpft.
Mit seinem »Dataland«, das am 20. Juni in Los Angeles eröffnet wurde, hat Refik Anadol nach eigenen Angaben das »weltweit erste Museum für KI-Kunst« eröffnet. Seinen »Data Paintings« attestiert der Medienkunst-Pionier ein magisches Eigenleben.
Alle reden von Künstlicher Intelligenz. In der Düsseldorfer Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentieren Holly Herndon und Mat Dryhurst jetzt ein utopisches KI-Gegenmodell. Dabei kommt dem Publikum eine Schlüsselrolle zu.
Im niederrheinischen Neuss startete vor 40 Jahren ein Experiment, das die Vermittlung von Gegenwartskunst revolutionieren sollte. Auf der Museum Insel Hombroich, der benachbarten Raketenstation und dem angrenzenden Kirkeby-Feld verschmelzen Kunst, Architektur und Landschaft zu einer untrennbaren Einheit.